Eine Umweltproduktdeklaration (EPD) ist ein umfassender, nach internationalen Standards erstellter Bericht, der die Umweltauswirkungen eines Produkts während seines gesamten Lebenszyklus bestätigt.
Rohstoffgewinnung, Transport, Verarbeitung, Verpackung, Abfallentsorgung, Nutzung und endgültige Entsorgung sind Phasen im Lebenszyklus eines Produkts, die jeweils auf ihre Weise Auswirkungen auf die Umwelt und das Lebensumfeld haben.
Alle Produkte haben vielfältige Auswirkungen auf die Umwelt. Einer der bekanntesten ist ihr Einfluss auf die globale Erwärmung bzw. der Ausstoß von Treibhausgasen. Dieser Effekt wird zunehmend als CO2-Fußabdruck bezeichnet.
Um valide Ergebnisse zu erzielen, ist der Test umfassend standardisiert und entspricht den Normen ISO 14025 und LCA (Life Cycle Assessment). Diese wissenschaftliche Methode zur Berechnung des CO2-Fußabdrucks über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts gewährleistet eine breite internationale Akzeptanz.
Die EPD-Zertifizierung bietet im Bausektor zahlreiche Vorteile. Einer der wichtigsten davon besteht darin, dass diese Zertifizierung Designern und Bauunternehmern hilft, die Eigenschaften nachhaltiger Produkte zu verstehen.
Nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen sind Hersteller nicht gesetzlich verpflichtet, ein EPD-Zertifikat zu erwerben. Der Markt fordert dies jedoch zunehmend in verschiedenen Branchen. Dies gilt insbesondere für die Bauindustrie, da ein EPD-Zertifikat eine Voraussetzung für die Erlangung von Green Building-Zertifikat.
Die Systeme von FEAL entsprechen internationalen Nachhaltigkeitsstandards und erfüllen die Anforderungen an die sogenannte „grüne“ öffentliche Beschaffung (GPP – Green Public Procurement).